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Die ökologische Landwirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung, da sie einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen fördert und auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet. Dieser Ansatz, auch als Bio- oder Öko-Landwirtschaft bekannt, hat das Ziel, die Umwelt zu schonen, die Artenvielfalt zu bewahren und gleichzeitig gesunde Nahrungsmittel zu produzieren.
Was versteht man unter ökologischer Landwirtschaft?
Ökologische Landwirtschaft bezeichnet in erster Linie einen Landbau, der sich auf nachhaltige Anbaumethoden konzentriert, die im Einklang mit der Natur stehen. Im Zentrum dieser Praxis steht der Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger, Pflanzenschutzmittel und Gentechnik. Stattdessen kommen biologische Verfahren zum Einsatz, die sowohl die Bodenfruchtbarkeit als auch die Artenvielfalt fördern. Dies geschieht durch den Einsatz von natürlichen Düngemitteln, Fruchtfolgen und Mischkulturen. Öko-Landwirte verfolgen häufig das Ziel, Lebensmittel zu produzieren, die nicht nur gesundheitlich unbedenklich sind, sondern auch die Umwelt nachhaltig entlasten.
Welche Pflanzenschutzmittel sind im Ökolandbau erlaubt?
Im Ökolandbau sind Pflanzenschutzmittel nur in sehr eingeschränktem Maße zugelassen. Stattdessen dürfen im Bio-Anbau nur bestimmte, natürliche Mittel verwendet werden, die aus Pflanzen oder Mineralien gewonnen werden. Dazu zählen beispielsweise pflanzliche Extrakte, die Schädlinge abwehren, oder auch Kupfer-verbindungen, die als Fungizide zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten eingesetzt werden. Diese natürlichen Alternativen werden nur dann angewendet, wenn andere Maßnahmen, wie Fruchtwechsel oder resistente Sorten, nicht ausreichen, um die Ernte zu schützen. Durch den gezielten Einsatz solcher Mittel wird sichergestellt, dass die Umwelt und die Gesundheit der Konsumenten nicht gefährdet wird, während gleichzeitig der Ertrag gesichert bleibt.
Welche Düngemittel sind im Ökolandbau erlaubt?
Im Ökolandbau ist der Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln strikt untersagt. Stattdessen kommen biologische Düngemittel zum Einsatz, die die natürlichen Kreisläufe im Boden unterstützen und keine Rückstände hinterlassen. Zu den häufig verwendeten Düngemitteln gehört pelletierter Dünger aus natürlichen Rohstoffen. Ein Beispiel hierfür ist Styriafert, das ebenfalls Stickstoff, Phosphor und Kalium enthält. Auch mineralische Düngemittel aus natürlichen Quellen, wie etwa Gesteinsmehl, sind zulässig. Diese Düngemittel werden so eingesetzt, dass die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten bleibt, ohne den Boden zu überdüngen oder die Umwelt zu belasten.